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Wieso weshalb warum

Warum Hochbegabung und Hochkreativität zusammengehören und Merkmale für Neurointensivität sind.

 

 

Hochbegabung ist ein Begriff, mit dem besondere kognitive Fähigkeiten bezeichnet werden, meist in Form dessen, was sich „Intelligenz“ nennt. Diese wird mit standardisierten und statistisch validierten „Intelligenztests“ gemessen, deren Ergebnis eine Zahl ist. Das ist dann der Intelligenzquotient.

 

Für Kreativität gibt es viele verschiedene Definitionen. Es wird allgemein unterschieden in „problemlösende“ (meist technische) und „expressive“ (meist künstlerische) Kreativität. Das standardisierte Meßinstrument für Kreativität ist der Ziegelstein. Je mehr Ideen jemand hat, was mit und aus einem Ziegelstein gemacht werden kann, desto kreativer ist die Person. Dabei werden neue Kategorien und einmalige Lösungen im Vergleichswettbewerb höher gewichtet.

 

So, wie es neben der Begabung die Hochbegabung gibt, so gibt es neben der Kreativität auch eine Hochkreativität. Diese drückt sich auch in den beiden Kategorien Problemlösung und Expression aus, wird aber sehr viel deutlicher in einer dritten Kategorie, der Serendipity. Das ist die Fähigkeit, spontan und gleichzeitig Lösungen und die dazugehörigen Probleme zu finden. In allen Bereichen leisten Hochkreative deutlich mehr: schneller, themenübergreifender, erstaunlicher als es den „normalen“ Kreativen auch durch Einsatz von Kreativitätstechniken gelingt.

 

Zwar gibt es Aussagen aus Kreativitätsforschungskreisen, dass mit zunehmendem IQ über den Wert von 120 hinaus die Kreativität abnimmt. Das stimmt mit der Beobachtung überein, dass besonders „erfolgreiche“ Menschen selten hochbegabt sind. Da der Erfolg von Kreativität in der Umsetzung einer Innovation gemessen werden kann, sehr vielen hochbegabten Menschen aber die dafür erforderlichen Charakterzüge für eine „soziale Geschicklichkeit“ fehlen, werden auf diese Weise nur (erfolgreiche) Innovationen gezählt, nicht kreative Ideen.

 

Da Hochbegabte definitionsgemäß selten sind (weniger als 2,1 % der Bevölkerung), wird deren Anteil an den gängigen Kreativitätsstudien vernachlässigbar gewesen sein. Beobachtet man aber hochbegabte Personen intensiver oder in Gruppen oder Einrichtungen Hochbegabter, so fallen dort hochkreative Menschen auf. Diese sind teils künstlerisch hoch-expressiv, teils können sie Aufgaben oder Probleme scheinbar mühelos analysieren und Lösungen dafür finden. Neben diesen, verglichen mit Normalbegabten, besonderen kreativen Leistungen stechen in dieser Gruppe die „Ideensprudler“ hervor. Sie finden ungefragt Lösungen für irrelevant erachtete Probleme, leisten also überragend viel im Bereich der Serendipity-Kreativität. 

 

Je höher der IQ dieser Personen, desto kreativer sind sie. Diese aus der Praxis der Hochbegabtenförderung stammenden Beobachtungen widersprechen damit den Ergebnissen aus den „Studien“ (meist mit Psychologie-Studenten). Und ein weiterer Schluss aus diesen Beobachtungen ist das Vorhandensein einer „Hochkreativität“ als Steigerung von Kreativität, parallel zur „Hochbegabung“. 

 

Eine wirkliche Hochkreativität ist ohne eine hohe Intelligenz kaum vorstellbar, Hochbegabung und Hochkreativität sind eng miteinander verbunden. Und in diesen Verbund gehören Hochsensibilität und Synästhesie genauso wie andere Besonderheiten des menschlichen Gehirns, die sich diagnostisch u.a. als Autismus oder ADHS äußern können. Alle diese Menschen, so unterschiedlich sie auch sein mögen, haben Gemeinsamkeiten in der Art und Schnelligkeit des Denkens, in ihren Wertevorstellungen und in ihrem Sozialverhalten. Sie haben ein intensives Gefühlsleben, beschäftigen sich mit „großen“ Fragen, denken in komplexen Zusammenhängen und geben sich selten zufrieden. Sie denken weiter, fühlen tiefer und erleben intensiver! Sie sind neurointensiv. 

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