1. Möglichkeit: Newsletter abonnieren
2. Möglichkeit: Kontaktformular ausfüllen und uns schicken
3. Möglichkeit:
Uns unter 0163 87 57 298 anzurufen

 
4. Möglichkeit:
Uns an info@myndun.org eine E-Mail zu schicken

 
5. Möglichkeit:
Uns an folgende Adresse einen Brief zu schreiben
Myndun e.V., Alter Wartweg 6, 60388 Frankfurt

6. Möglichkeit: Uns auf Facebook, Instagram oder Twitter zu folgen
  • Facebook Social Icon
  • Myndun auf Instagram
  • Twitter
Es antworten dir entweder Birgit, Anne, Kerstin oder Angelika

höher - weiter - ....

Über einen problematischen Aspekt innerhalb der Hochbegabungsdiskussion?



IQ 130+ impliziert „Intelligenz höher – weiter – schneller“! Aber ist das wirklich so? Ist Hochbegabung nicht auch höher – weiter – breiter, höher – weiter – tiefer, höher – weiter – intensiver?


Die Begrifflichkeit Hochbegabung in Zusammenhang mit einer Zahl legt eine lineare Steigerung von Intelligenz im Sinne von „höher – weiter – schneller“ nahe. Doch beschreibt dies das Phänomen der Hochbegabung wirklich?

Hochbegabung bedeutet die Welt anders und vor allem intensiver wahrzunehmen sowie komplexer zu denken. Die gesteigerte Form der Wahrnehmung ist Grundvoraussetzung für die komplexe Denkweise. Alles wird wahrgenommen und abgespeichert. In ihrem Denken verbinden hochbegabte Menschen Elemente und Argumente, die für den Außenstehenden nicht nachvollziehbar sind. Während für ihn Hochbegabte unkonzentriert erscheinen, in Gedanken springen und sich der logische Kontext nicht erschließt, sind Hochbegabte im selben Moment hochkonzentriert und argumentieren in für sie logischen Zusammenhängen. Wenn Hochbegabte „voll bei der Sache“ sind, dann „surfen“ sie durch ihr Wissen und ihre Wahrnehmungen, wie auf der perfekten Welle. Divergentes Denken in 3D-Format.

Doch wie passt das mit der 130+ zusammen??? Gute Frage – eigentlich gar nicht. Denn die Frage wäre dann, ab welchem IQ-Punkt beginnt das divergente Denken und ab welchem geht das divergente Denken in „Denken im 3D-Format“ über?

Die Zahl impliziert Vergleichbarkeit, jedoch ist durchschnittliche Intelligenz und Hochbegabung schwer oder vielleicht gar nicht zu vergleichen. Es ist, als würde man man Äpfeln mit Birnen vergleichen oder Autos mit Flugzeugen oder Hunde mit Katzen...

Deswegen ist vermutlich für Nichthochbegabte Hochbegabung fast nicht nachvollziehbar und wenn ja, und hier beißt sich die Katze in den Schwanz, dann vermutlich nur im Vergleich. Dr. Birgit Wegerich-Bauer

59 Ansichten