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Augen-Blicke



Der Augenblick Die schönsten Augenblicke waren und sind die Momente, in denen ich die Welt um mich herum vergesse und sie nur durch meine Augen wahr nehme, so wie ich sie sehe und erfühle.


Habe ich etwas im Blick oder nehme etwas wahr, dann beginnt eine Kettenreaktion. Es wird von allen Seiten betrachtet, auseinander genommen und wieder zusammen gesetzt, es wird verknüpft mit anderen Wahrnehmungen und die Gedanken fliegen immer höher und weiter. Die Lust, die eigenen Erkenntnisse voller Freude und in einer unglaublichen Geschwindigkeit zu erzählen, ist riesig groß.


Es ist ein riesiger Spielplatz, auf dem ich mich austobe, nach Lösungen und Möglichkeiten suche oder etwas Neues entstehen lasse usw.


Jetzt, wo ich älter bin, habe ich jemanden gefunden, der diese Leidenschaft mit mir teilt und wir gehen gemeinsam auf unsere Spielwiese, denn zu zweit macht es noch mehr Spaß, weil jeder einfach so sein darf, wie er ist.


Den Blick nach unten


Nur nicht auffallen ist mein tägliches Bestreben, denn wenn nur ich anders denke, ist es besser sich so zu verhalten wie die drei Affen: nichts sehen, nichts sagen, nichts hören.

Wenn ich meinen Blick nach unten richte, sieht man mich vielleicht nicht und hoffentlich spricht mich niemand an. Ich will nicht auffallen. Die Angst vor Blickkontakt ist da, denn ich weiß nie, ob ich mich so zeigen und äußern darf, wie ich wirklich bin, oder ist es besser, so zu sein, wie es von mir verlangt wird.

Die Fragen, die mich schon als Kind beschäftigt hat, war: warum denke ich anders als die Anderen, bin ich vielleicht dumm, warum nehme ich die Welt um mich herum anders wahr, wieso macht mir das Lernen in der Schule keinen Spass und langweilt mich sogar? Diese Fragen erzeugte Gefühle in mir, die sich nicht gut und richtig anfühlten. Ich fühlte mich einsam und alleine.


Der Blick nach Oben

Nach oben zu blicken traue ich mich nur in der Natur. Es bedeutet für mich pure Freiheit für Körper, Geist und Seele. Mein Körper darf sich bewegen, wie ich es will, brauche und für richtig halte. Endlich nicht mehr still sitzen müssen. Still sitzen kann ich nur, wenn ich diese phantastische Welt um mich herum beobachte. Ich nehme sie mit meinen ganzen Sinnen wahr. Jeder Käfer, Biene, Ameise oder Wurm wird beobachtet. Wie fleißig alle sind, jeder hat seine Aufgabe zu erfüllen und macht dies mit Eife. Keiner stört den Anderen und alles ist ganz klar.


Mein Geist ist beschäftigt mit Ideen und Eindrücken. Meine Gedanken fliegen immer höher und weiter. Es gibt keine Grenzen. Sie springen von einem Thema zum nächsten und wieder zurück. Sie wissen genau was sie tun wollen, nämlich sich lebendig zu fühlen und nicht eingesperrt zu sein. Meine Seele leidet mit jeder Begrenzung, die mir gesteckt wird, mit jeder Vorgabe, die ich erfüllen muss, mit jeder negativen Bemerkung, sie mich trifft wie ein Stich.

Der Blick nach oben in mitten der Natur war und ist meine Insel der Lebensschule, die ich noch heute jeden Tag nutze. Gabriela Heickendorf

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