Mirosiv

Im Leben ankommen

Unsere Angebote zur Persönlichkeitsentwicklung / Lernen folgen dabei einer eigens für Hochbegabte | Hochkreative | Neurointensive entwickelten Wertekultur. Das Akronym MIROSIV steht stellvertretend für folgende wertschätzende Geisteshaltung, die vom Verein vermittelt wird. Für die Entwicklung dieses Wertekanons wurden die Stärken als auch Schwächen hochbegabter | hochkreativer | neurointensiver Menschen insbesondere die der Underachiever untersucht und analysiert. Die am stärksten behindernden Schwächen werden dadurch ausgeglichen, die Stärken erkannt und hervorgehoben.

 

Die Anordnung der Anfangsbuchstaben der sieben Kulturen ist nicht zufällig. Durch ihre Position, aber auch durch ihre Nachbarschaft, werden die vorhandenen Zusammenhänge beschrieben. So gerät das Akronym zu einer Kurzfassung der für Myndun gültigen Werte und Kulturtechniken.

 

Das Wort MIROSIV wird durch das M und V eingerahmt. Das initiale M weist auf die Kultur des Mitmachens hin. Damit wird die Überwindung der sozialen Hemmungen bei Hochbegabten angesprochen. Das finale V steht für die Vorbild-Kultur, nicht nur sich vom Vorbild inspirieren oder orientieren lassen, sondern selbst Vorbild werden oder sein. Beides, Mitmachen und Vorbild sein, bedeutet einen aktiven Austausch mit der Gesellschaft

 

Die beiden I im MIROSIV, die auch als senkrechte Trennstriche zwischen den beiden äußeren und den drei mittleren Buchstaben betrachtet werden können, drücken zwei innere Einstellungen aus. Die erste ist die Inspirations-Kultur, das Sich-einlassen-können auf Anregungen, Eindrücke, Gefühle. Die zweite ist die Innovations-Kultur, das Neuschaffen, das kreative Element. 

 

Die mittlere Buchstabengruppe in MIROSIV hebt mit der zentralen Position des O dessen Bedeutung hervor: die Output-Kultur. Das tägliche Arbeiten an oder Erstellen eines Werkes, sei es Text oder Zeichnung, Artefakt oder Sammlungsgegenstand, Komposition oder Darstellung, ist eine der Grundvoraussetzungen für ein gelungenes Leben. Nulla dies sine linea.

 

Das „Ringen mit dem Werk“, seien es die Hausaufgaben oder die Dissertation, ist für viele Hochbegabte ein Kampf gegen Prokrastination und Perfektionismus, gegen Mobbing und Falschverstandensein. Deshalb wird das O für die Output-Kultur vom R für die Reflektions-Kultur und dem S für die Selbstwirksamkeits-Kultur eingerahmt, gestützt, getragen. Auch Hochbegabte müssen lernen zu reflektieren und mit Fehlern umzugehen, ein Scheitern zuzulassen, um daraus die richtigen Schlüsse abzuleiten. Dabei steht das „R“ für innere und äußere Reflektionsarbeit. Die innere Reflektionsarbeit folgt der Achtsamtkeit und ist Teil einer gesunden Persönlichkeitsentwicklung. Und zuletzt müssen Hochbegabte | Hochkreative | Neurointensive ihre eigene Selbstwirksamkeitkultur erlernen. Um ein gesundes Selbstbewusstsein zu erlangen, braucht es die richtigen Gelegenheiten für Selbstwirksamkeitserfahrungen – daran mangelt es in der Regel für die Zielgruppe. Ein Erfolg ist nur dann ein Erfolg, wenn das Ziel entsprechen gesetzt ist. Aus Selbstwirksamkeitserfahrungen erwächst Selbstvertrauen und gesundes Selbstbewusstsein. 

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